Monika Baumgartner

Schauspieler/Schauspielerinnen

Nach dem Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München stand Monika Baumgartner mehrere Jahre zunächst am Nationaltheater in Mannheim und anschließend am Thalia Theater in Hamburg auf der Bühne. Später spielte sie in München an den Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel und im Volkstheater. An den Münchner Kammerspielen beginnt ihre langjährige Zusammenarbeit mit Franz Xaver Kroetz. Für die Rolle der Tochter in der Uraufführung seines Stücks BAUERNSTERBEN wurde sie mit dem TZ-Rosenstrauß als beste Theaterschauspielerin des Jahres 1985 ausgezeichnet.

Seit Ende der 1970er Jahre ist Monika Baumgartner in Film und Fernsehen präsent. Der Durchbruch gelang ihr 1981 mit dem zweiteiligen Fernsehfilm Die Rumpelhanni, in dem sie die Titelrolle verkörperte. Seither tritt sie regelmäßig in zahlreichen Kino-, Fernsehfilmen und Serien auf wie Keiner weint mir nach, Der Millionenbauer, Zur Freiheit, Rosowski, Sau sticht, wofür sie 1996 den Bayerischen Fernsehpreis als beste Schauspielerin erhielt, Der Tod ist kein Beweis, wofür sie den AZStern des Jahres 2002 erhielt, Tatort, Unter Verdacht, Molly und Mops, Der kalte Himmel, Die Gruberin, wofür sie 2014 als beste Schauspielerin für die Hauptrolle von der Deutschen Akademie für Fernsehen nominiert wurde.

In Monaco 110, einer Serie des Bayerischen Rundfunks, spielte sie 2013-2015 die Hauptrolle der resoluten Polizeiobermeisterin Inge Aschenbrenner. Einem großen Fernsehpublikum ist sie auch bekannt durch ihre Darstellung der Rolle der Lisbeth Gruber in der Serie Der Bergdoktor, die sie seit 2007 spielt.

Monika Baumgartner ist auch immer wieder auf der Bühne zu sehen. So spielte sie u.a. die Rolle der Marthe Krull in Der zerbrochene Krug, die Rolle der Maria in Jagdszenen aus Niederbayern und die Hauptrolle der Hannah von Beldt in Geliebter Feigling, für die sie den AZ-Stern der Woche erhielt.

2017 übernahm sie beim Operettensommer in Kufstein die Rolle der Kaiserin Maria Theresia in der Operette Der Zigeunerbaron und im Jahr darauf spielte sie die Rolle der Golde in dem Musical Anatevka.

1998 inszenierte sie erstmals ein Fernsehspiel Die Ehrabschneider für den Bayerischen Rundfunk, anschließend das Theaterstück Eine Liebe in Madagaskar am Nationaltheater Mannheim. Bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs führte sie 2005 Regie bei dem Stück Der Hahnenkampf.

Monika Baumgartner wurde bereits ausgezeichnet mit dem Bayerischen Verdienstorden, dem Bayerischen Poetentaler, dem Oberbayerischen Kulturpreis und dem Georg - Lohmeier – Gedächtnispreis. 2019 erhielt die Serie Der Bergdoktor die Goldene Kamera als beliebteste Serie.

Stücke
Sigl_Baumgartner.jpg Susanne Sigl