Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau

03.01.2021

Thekla Carola Wied liest aus Stefan Zweigs Novelle

Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927 und schildert eine „unerhörte Begebenheit“, die sich da an der französischen Riviera abspielt:

In einer kleinen Hotelpension nahe Monte Carlo wird bekannt, dass eine der ehrbaren Damen plötzlich ihren Ehemann und die Kinder verlassen hat, um mit ihrem jungen Liebhaber durchzubrennen. Alle verurteilen die Frau – nur ein anwesender Schriftsteller verteidigt sie. Durch sein Verhalten und Verständnis ermutigt, vertraut ihm eine ebenfalls alleinreisende alte Dame unter vier Augen eine ungewöhnliche und unvergessliche Begebenheit ihres Lebens an, die 25 Jahre zurückliegt. Sie selbst, damals eine Frau jenseits der Vierzig, traf in Monte Carlo auf einen jungen Mann Mitte Zwanzig. Aus dem anfänglichen Versuch, den der Spielsucht verfallenen polnischen Adeligen zu retten, wird eine kurze, heftige, natürlich unglückliche Liebesgeschichte. Eine erotische Episode, die das großbürgerliche Leben der Dame noch einmal bis ins Mark erschüttert. Sie war damals bereit, einer leidenschaftlichen Liebe nachzugeben und hätte dabei fast alles verloren. Am Ende wird ihr das Herz gebrochen und seines von eigener Hand durchschossen sein…

Aufgewühlt durch die aktuellen Ereignisse, lässt die alte Dame diesen außergewöhnlichen Tag, diese vierundzwanzig schicksalhaften Stunden ihres Lebens, noch einmal Revue passieren.

„Rätselhafte psychologische Dinge haben über mich eine geradezu beunruhigende Macht.“ Stefan Zweig

Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau} Christian Hartmann

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So. 03. Januar 2021 Tickets
So. 03. Januar 2021
15:00 Uhr
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Darsteller

 
Thekla Carola Wied

Autoren

Autor Stefan Zweig