Der Vorname

(Le Prénom)

Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière

Aus dem Französischen von Georg Holzer

Ein Gastspiel des Theaters an der Kö Düsseldorf

Dauer der Vorstellung inkl. Pause ca. 1 Stunde und 45 Minuten
Pause nach ca. 1 Stunde

Elisabeth Garaud-Larchet............................... ANJA KRUSE
Pierre Garaud, Elisabeths Mann.......................WERNER TRITZSCHLER
Claude Gatignol, Elisabeths Jugendfreund.........SEBASTIAN GODER
Vincent Larchet, Elisabeths Bruder....................PASCAL BREUER
Anna Caravati, Vincents Lebensgefährtin..........JANINA ISABELL BATOLY

Regie

RENÉ HEINERSDORFF

Bühne

TOM GRASSHOFF

Kostüme

ANDREA GRAVEMANN

Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Zu Gast sind: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, Posaunist im Rundfunkorchester und Freund seit Kindertagen.

Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für Feuer in der Diskussion zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe.

Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur einer der Streitpunkte dieses Abends, führt aber dazu, dass das bisher so gemütliche Abendessen völlig aus dem Ruder läuft. Denn die Jugendfreunde Pierre und Vincent haben sich auf einmal ein paar Wahrheiten zu sagen, die im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens bisher tunlichst verschwiegen wurden.

Mit geschwollenem Kamm hacken die Kampfhähne aufeinander ein, Eitelkeit trifft auf Eitelkeit, heftige Wortgefechte werden mit Lust, aber dennoch mit Niveau ausgetragen. Die Contenance verlieren die streitbaren Alphatiere erst, als Françoise, die Mutter von Elisabeth und Vincent in einer Weise ins Spiel kommt, die sich niemand hatte träumen lassen.

Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manch ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.

 

 

Pressestimmen:

„So launig, so flott, so spitzzüngig und so bitterböse wünscht man sich den Boulevard“

Rheinische Post

 

„Das Stück ist ein Knüller, der Theaterbesuch auf jeden Fall empfehlenswert.“

Neue Rhein Zeitung

Szenenfotos

Das Ensemble

Anja Kruse
Pascal Breuer
Sebastian Goder
Janina Isabell Batoly
Werner Tritzschler

© Fotos

Szenenfotos: Nicole Brühl
und Contra-Kreis-Theater Bonn

Portraits: Theater an der Kö, Marcus Gärtner, Loredana La Rocca, Carolin Schümer, Nicole Langholz, privat