Wolff von Lindenau

wurde in Wildeshausen, Kreis Oldenburg geboren und wuchs in Berlin auf. Schon als Jugendlicher interessierte er sich sehr für das Theater und wirkte über mehrere Jahre als Statist an der Deutschen Oper Berlin mit. Nach der Waldorfschule, einer Ausbildung als Schaufenstergestalter und dem Abitur auf dem Abendgymnasium engagierte ihn die Pariser Revuegruppe Les Garçons Terribles, mit der er drei Jahre lang auf Europa-Tournee war.

Danach besuchte er für drei weitere Jahre die Schauspielschule Renato Cibolini in Basel und spielte dort an dem der Schule angeschlossenen Piccolo-Theater, bevor er von 1980 bis 1985 ans Stadttheater Heilbronn engagiert wurde.

Seit 1985 lebt Wolff von Lindenau in Frankfurt am Main, wo er vorwiegend an der Komödie, am Fritz Rémond-Theater und am Volkstheater als freiberuflicher Schauspieler tätig ist. Darüber hinaus führten ihn Engagements aber unter anderem auch ans Grenzlandtheater Aachen (Ladies Night), ans Kölner Theater am Dom (Schein oder nicht Schein), an die Komödie Düsseldorf (Scherenschnitt), zu diversen Festspielen und auf Tournee (zum Beispiel mit dem Stück Schweig, Bub!). Daneben sieht man ihn des Öfteren im Fernsehen (unter anderem in Kurklinik Rosenau und Tatort) und hört ihn als Synchronsprecher und in Dokumentationen.

Wolff von Lindenau
Wolff von Lindenau

© Foto: Simon Hegenberg