Werner Tritzschler

studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seine ersten Engagements führten ihn von den Theatern Erfurt, Chemnitz, dem Staatstheater Schwerin und dem Staatsschauspiel Dresden – nach einer Inhaftierung durch die Staatssicherheit 1984 wegen Wehrdienstverweigerung und Ausreiseantrag und einer 18-monatigen Gefängnisstrafe wegen staatsfeindlicher Gruppenbildung nach dem Freikauf durch die Bundesrepublik Deutschland an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, wo er 1984 als Schauspieler und Regisseur vier Jahre lang engagiert war. In dieser Zeit erhielt er den Dr.-Otto-Kasten-Preis als bester Nachwuchsschauspieler aus den Händen von Prof. August Everding.

Von 1989 bis 1995 gehörte er dem Schauspielensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses an und gastierte danach am Hamburger Schauspielhaus, an der Volksbühne Berlin und am Theater an der Ruhr, um nur einige zu nennen.

1999 wechselte er für 10 Jahre als Schauspieler und Regisseur an das Theater Koblenz, inszenierte aber auch am Anhaltischen Theater Dessau und für die Konzertdirektion Landgraf. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören Don Karlos, Cyrano von Bergerac, Petrucchio und der Prinz in Emilia Galotti. Die prägenden Regisseure dieser Zeit waren Herbert König, Dimiter Gotscheff und Annegret Ritzel. Seit 2009 arbeitet Werner Tritzschler als freier Schauspieler und Regisseur, mit der Rolle des Pierre Garaud gibt er sein Debüt an der Komödie im Bayerischen Hof.

Werner Tritzschler

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