Steffen Wink

ist in Pirmasens geboren und besuchte die Gewerblich-technische Schule für Elektrotechnik und Maschinenbau in Offenbach am Main, bevor er sich bei verschiedenen Schauspielschulen bewarb und schließlich als einer von elf aus 1200 Bewerbern an der Hochschule der Künste in Berlin angenommen wurde. Nachdem er zusätzlich noch eine Gesangsausbildung absolviert hatte, ging er für zwei Jahre ans Münchner Residenztheater, wo er unter anderem mit den Regisseuren Leander Haußmann und Amelie Niermeyer zusammenarbeitete.

Nach zwei Jahren dann als freier Schauspieler spielte er Hauptrollen in TV-Filmen wie Maja oder Coming In und in Kinoproduktionen wie Bin ich schön? von Doris Dörrie, Thomas Jahns Kai Rabe gegen die Vatikankiller oder dem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Kinderfilm Die Story von Monty Spinerratz. Große Popularität gewann Steffen Wink als Schrader in der Krimireihe Schimanski neben Götz George, danach folgten unzählige TV-Produktionen wie zu Beispiel Wambo von Jo Baier, der italienische Zweiteiler Luisa Sanfelice der Brüder Taviani, der Dreiteiler Die Patriarchin mit Iris Berben, Sperling, SOKO, Das Traumschiff, Rosa Roth, Ein Fall für Zwei und die mehrteilige internationale Produktion Les Misérables – Gefangene des Schicksals an der Seite von John Malkovich und Gérard Depardieu.

Im Kino war Steffen Wink außerdem zu sehen in Black Souls mit Fatih Akin, Barfuß und Kokowääh 2 von und mit Til Schweiger sowie zuletzt in Die Quellen des Lebens von Oskar Röhler.