Saskia Vester

wurde in Saarbrücken geboren, absolvierte eine sechsjährige Ballettausbildung und dann eine Ausbildung zur Schauspielerin an der Neuen Münchner Schauspielschule. Anschließend führten sie Theaterengagements u.a. an die Städtischen Bühnen Augsburg und Nürnberg, ans Stadttheater Ingolstadt, die Kampnagelfabrik Hamburg sowie ans Theater 44 in München.

Ihr Repertoire reicht von komödiantischen über populäre und experimentelle Stücke bis hin zu Klassikern wie Nathan der Weise. In der Komödie im Bayerischen Hof war sie zuletzt 2014 in der Komödie Eine ganz heiße Nummer zu sehen.

Auf der Kinoleinwand war die vielbeschäftige Schauspielerin nach ihrem Debüt Tamgak in der Komödie Frauen sind was Wunderbares an der Seite von Barbara Auer und Thomas Heinze zu sehen, sie gehörte 1997 zur Schauspielerriege von Tom Tykwers Thriller Winterschläfer und spielte in Nico Hofmanns Thriller Solo für Klarinette an der Seite von Götz George. 2004 folgte die Komödie Grenzverkehr und 2010 Almanya – Willkommen in Deutschland, um nur einige zu nennen.

Zu Saskia Vesters mittlerweile weit über 100 Arbeiten fürs Fernsehen zählen u. a. die Kommissarin Carola Jensen in der Reihe Anwalt Abel, Produktionen wie Doppelter Einsatz, Der Bulle von Tölz, der Dieter Wedel-Dreiteiler Wilder Westen inklusive, diverse Tatort-Produktionen wie Kinder der Gewalt und Der Hahn ist tot.

Unter ihren jüngsten TV-Produktionen finden sich Der Schwarzwaldhof, Wer küsst den Doc?, Die Dienstagsfrauen sowie die Reihe Marie fängt Feuer und Henriette im Anflug (AT).

Saskia Vester erhielt den tz-Rosenstrauß des Jahres 2007 für Wer früher stirbt, ist länger tot von Marcus H. Rosenmüller sowie den Bayerischen Fernsehpreis, den Deutschen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis für ihre schauspielerische Leistung in der Serie KDD – Kriminaldauerdienst.

Darüber hinaus spricht Saskia Vester Hörspiele und Hörbücher und hat einen Roman geschrieben.

 

 

 

 

Saskia Vester

Foto: Erika Hauri