Rolf Berg

wurde in Düsseldorf geboren und steht seit 1977 als Schauspieler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nach knapp 10 Jahren in festen Theaterengagements zieht es ihn in die freie Szene. Fortan verändert sich seine Arbeit. Der Reiz liegt für ihn in der Vielseitigkeit. Mal spielen, dann wieder Regie führen, zwischendurch Theater leiten. Von 1996 bis 2005 leitete er zusammen mit Jochen Schroeder die Comödien in Bochum, Duisburg und Wuppertal. Danach zieht es ihn wieder auf die freie Wildbahn. So ist er am Bayerischen Hof in München und an Theatern in Bonn, Köln und Düsseldorf häufig auf der Bühne zu erleben – mal als Schauspieler, mal als Regisseur. Ebenso oft wie auf der Bühne findet man ihn in Synchronstudios und im Fernsehen. 14 Jahre lang spielte er den bösen Josef Krings in der beliebten kölschen TV Serie Die Anrheiner. Zwischendurch gab er Gastspiele bei Stolberg, Verbotene Liebe, Ein Fall für 2, Die Lottokönige und einigen anderen Serien. Als festes Ensemblemitglied im Club der roten Bänder („Rudi“) hat er 2015 und 2016 den Deutschen Fernsehpreis und den Deutschen Schauspielpreis gewonnen.
Eine weitere Leidenschaft von Rolf Berg ist die Literatur. Mit verschiedenen Rezitationsprogrammen reist er immer mal wieder durch die Republik. 1993 gewann er den ersten Preis beim Deutschen Literaturtheatertreffen in Saarbrücken. Um ein Gegengewicht zu dieser eher sensiblen Arbeit zu haben, betreibt er seit vielen Jahren Wing Tsun, eine chinesische Kampfkunst, in der er den zweiten Lehrergrad bekleidet. Aber auch hier schlägt er eine Brücke zum Theater: So unterrichtet er an der Schauspielschule des Theaters der Keller Bühnenkampf oder choreographiert immer wieder Fecht- und andere Kampfszenen für das TV und verschiedene Theater.

Stand: Januar 2019

Rolf Berg

Foto © Niklas Berg