Roland Heinrich

stammt aus dem Ruhrgebiet und gilt als einer der interessantesten Akteure in der deutschen Americana oder Roots-Musikszene, die musikalisch und zum Teil auch thematisch die US-amerikanischen Überlieferungen aufgreift. Er schafft als einer der wenigen deutschen Musiker den Spagat zwischen Country- und Folkmusik.

Der Musiker steht seit seinem sechsten Lebensjahr auf der Bühne, damals tourte er beispielsweise mit einem Kinderchor durch Europa, Israel und Japan. Der heute freischaffende Künstler ist vor allem von Country, Gospel, Blues, Rock´n Roll und frühem Jazz beeinflusst. 2004 erschien seine von der Fachpresse wegen ihres authentischen Sounds gelobte englischsprachige erste Solo-CD Common Verse, deren Titel sich auf ein Versmaß in der angelsächsischen Folkballaden-Tradition bezieht. Roland Heinrichs Texte sind von verschiedenen amerikanischen Folk-Traditionen geprägt sowie von der Moderne, den Beat-Poeten und den Romantikern.

In der Liederbestenliste vom Juni 2005 wurde sein deutschsprachiges Album Einsam und ausgebremst – Lieder von Jimmie Rodgers Platte des Monats. Roland Heinrich nähert sich hier Rodgers vom Standpunkt des amerikanisierten Europäers aus. Im Mai 2007 wurden er und seine Band zum renommierten internationalen Bluegrass-Festival nach Bühl eingeladen und dort gefeiert.

Anlässlich des 75. Geburtstages von Johnny Cash veranstaltete Hillbilly Babylon mit Bear Family Records einen Liederabend mit Roland Heinrich und Gunter Gabriel im Berliner Club Lido.

Roland Heinrich

© Foto: Bernd Böhner