Ralf Komorr

wurde 1962 in Kiel geboren. Seine erste Rolle spielte er während der Schauspielschulzeit am Kieler Schauspielhaus in Rolf Hochhuths Stellvertreter unter der Regie von Günther Tabor. Es folgten Rollen wie Amadeus in Peter Shaffers gleichnamigem Schauspiel, Mortimer in Maria Stuart und der Schweizer Schokoladesoldat Bluntschli in George Bernard Shaws Komödie Helden, zahlreiche Fernsehauftritte, wie zum Beispiel Das Traumauto, Aufs Ganze, Frankenberg, Unter uns, Die Wache, Heimatgeschichten und das mit dem Grimme-Preis prämierte Fernsehspiel Die Piefke-Saga. Von 2001 bis 2005 war er künstlerischer Leiter der Komödie am Max II in München. Später folgten u.a. Gastengagements in Frankfurt, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Köln. In der Komödie im Bayerischen Hof und bei der Münchner Tournee spielte er unter anderem neben Susanne Uhlen in Warte, bis es dunkel ist, in Othello darf nicht platzen mit Michael Schanze, in Die Wahrheit mit Michael von Au, in Molières Der eingebildete Kranke und Der Geizige mit Nikolaus Paryla, in der Produktion Ein Mann fürs Grobe an der Seite von Jürgen Prochnow und Verena Wengler und zuletzt in Sommerabend mit Jutta Speidel, Carin C. Tietze und Daniel Friedrich unter der Regie des Autors Gabriel Barylli.

Stand: April 2019

Ralf Komorr
Ralf Komorr

© Foto: Frauke Müller-Friedrich