Nico Venjacob

spielte im Jugendalter bereits in der regionalen Theatergruppe „Theater, Theater“ unter anderem in der Tucholsky-Nacht sowie die Rolle des Frodo in Siegfried Carls Uraufführung Der Schachzug. Nach seinen Erfahrungen in der Titelrolle von Max Frischs Don Juan oder die Liebe zur Geometrie im Literaturkurs der gymnasialen Oberstufe entschied er sich für eine vierjährige Ausbildung an der Arturo-Schauspielschule in Köln, die er 2009 erfolgreich als „Schauspieler für Bühne, Film und Mikrofon“ abschloss. Während der Ausbildung spielte Nico Venjacob unter anderem den Erstling in Botho Strauß‘ Der Park unter der Regie von Peter Rothin, den Frank in Roland Schimmelpfennigs Push Up 1-3 sowie in der Uraufführung von Sathyan Rameshs Sing Along at McMurtry’s den Nick Sampson. Aber auch in klassischen Rollen ist er zuhause, wie z.B. dem Grigori Stepanowitsch in Der Bär, dem Paul Werner in Minna von Barnhelm, Gloucester in Richard III. und Leonce in Leonce und Lena. 2012 spielte er im Theater am Dom in Köln an der Seite von Markus Majowski in der Flatow-Komödie Der Mann, der sich nicht traut, 2013 übernahm er eine der Hauptrollen in dem Spielfilm Beinahe Negativ. In der tragikomischen Webserie Freaks der ZDF-Tochter „Funk“ spielt er den Pfleger einer Jugendpsychiatrie, außerdem wird er in der geplanten Fortsetzung der sogenannten Ruhrpott-Trilogie neben Ralf Richter und Claude-Oliver Rudolph eine der Hauptfiguren namens Bernd übernehmen. Im Sommer 2018 eröffnete Nico Venjacob gemeinsam mit seiner Partnerin Kölns vermutlich erstes Blumencafé, das „Petite Fleur“.

Stand: Januar 2019

Nico Venjacob
Nico Venjacob

Foto: Contra-Kreis-Theater