Marianne Rogée

Nach einer Lehre zur Industriekauffrau absolvierte Marianne Rogée eine Schauspielausbildung in Münster und Frankfurt; beide Ausbildungen schloss sie mit der staatlichen Prüfung erfolgreich ab. Es folgten Engagements mit klassischen und modernen Rollen in Münster, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt oder Bonn. Aber nicht nur vor der Kamera und auf der Bühne ist sie aktiv: Für das WDR-Theater „Sprungbrett“ wechselte sie in das Regiefach und war als Spielleiterin im staatlichen Modellversuch „Künstler und Schüler“ tätig. Darüber hinaus arbeitet Marianne Rogée als Hörspielsprecherin, mit Vorliebe für die Sprache ihrer Kindheit – das münsterländische Platt. In München spielte sie das erste Mal 1975 mit Hans Jürgen Bäumler in Bravo Girl im Theater der Jugend, es folgten diverse Rollen im Boulevardtheater Max II. Durch die Serie Lindenstraße wurde sie schließlich einer großen TV-Zuschauergemeinde bekannt. Die Rolle der Isolde Pavarotti bescherte ihr dabei nicht nur eine ungeheure Popularität, sondern auch eine Chronik der Familie Rogée: Marianne Rogée, die bei Pflegeeltern aufwuchs, erfuhr so, dass viele ihrer Vorfahren Sänger und Schauspieler waren. Schon Theodor Fontane erwähnt in Meine Kinderjahre ihre Urgrosstante Louise Rogée, eine „beliebte, fast gefeierte Schauspielerin...“

Stand: Mai 2019

Marianne Rogée

© Foto: Felix Mayr