Judith Richter

Judith Richter - Tochter der Schauspielerin Beatrice Richter und des Schauspielers Heinz Baumann - war bereits während ihrer Schauspielausbildung auf Theaterbühnen und im deutschen Fernsehen zu sehen. Im Jahre 2001 überzeugte sie in der erfolgreichen deutschen Kinokomödie 666 – Trau keinem, mit dem du schläfst! Für Pura Vida Ibiza (Regie: Gernot Roll) wurde sie 2004 als beste jugendliche Komödiantin mit dem österreichischen Filmpreis Undine ausgezeichnet.
Von 2004 bis 2012 spielte Judith Richter die Rolle der Verena Straußberger in der erfolgreichen ARD-Fernsehreihe Die Landärztin. In der SAT.1-Sketch-Comedy Two Funny trainierte sie zwei Staffeln lang gemeinsam mit Alexander Schubert die deutschen Lachmuskeln und wurde dafür 2008 als beste Schauspielerin für den Deutschen Comedypreis nominiert. Ihr komisches Talent bewies die Wahlberlinerin ebenso als Lockvogel in der 2009 neu aufgelegten ARD-Show Verstehen Sie Spaß?, in der 7. Staffel der SAT.1-Comedy Ladykracher, als Side-Kick von Harald Schmidt in seiner Late Night Show und in der RTL-Sketch-Comedy In jeder Beziehung. In der BR-Serie Im Schleudergang glänzte Judith Richter drei Staffel lang als Tochter von Gisela Schneeberger, in der BR-Serie Sedwitz war sie die großherzige fränkische Lehrerin Astrid Hillebrandt. Aktuell ist sie in der dritten Staffel der Sketch History zu sehen, die bereits dreimal mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Weiter gehört sie zum Cast von Detlev Bucks Amazon-Serie Bibi & Tina und der RTL-Sitcom Schwester, Schwester.
Auch dem Theater ist sie treu. 2011 spielte sie an der Komödie Düsseldorf die Carmen in Suche impotenten Mann fürs Leben und von 2013 bis 2015 an der Komödie am Kurfürstendamm die Magalie in Ziemlich beste Freunde. 2017 stand sie in Hundert Quadratmeter mit ihrer Mutter Beatrice Richter zusammen auf der Bühne. 2019 sah man sie, ebenfalls neben Beatrice Richter, in der weiblichen Hauptrolle in der deutschsprachigen Erstaufführung von Zuhause bin ich Darling an der Komödie am Kurfürstendamm am Schillertheater.

Stand: Oktober 2019

Armin Riahi

© Foto: Stefan Klueter