Jochen Busse

wurde in Iserlohn im Sauerland geboren und ließ sich trotz dieses Tatbestandes nicht davon abhalten, sein Ziel, Schauspieler zu werden, zeitlebens zu verfolgen.
Schauspieler, soweit sie sich nicht Kollegen nennen, bezeichnen Busse als Moderator (7 Tage, 7 Köpfe, Sonderpreis für Ausdauer und Popularität beim Deutschen Comedypreis 2004). Moderatoren halten ihn für einen Seriendarsteller (Das Amt, Ehrenpreis für sein Lebenswerk beim Deutschen Comedypreis 2000). Seriendarsteller bezeichnen ihn als Comedian (Samstag Nacht). Comedians reihen ihn ein unter die Kabarettisten (Inventur mit Henning Venske, Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis 2010, Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises 2012 sowie „Tegtmeier-Kappe“ der Stadt Herne). Kabarettisten behaupten gerne, er gehöre zum Boulevardtheater. Und das Theater schätzt Jochen Busse mittlerweile auch als Regisseur: Er inszenierte u.a. 2000 in Wuppertal das Stück Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist, an der Komödie im Bayerischen Hof 2014 die Komödie Eine ganz heiße Nummer von Andrea Sixt sowie die Komödie Achtung Deutsch! von Stefan Vögel. Achtung Deutsch! wurde mit dem Monica-Bleibtreu-Preis der Privattheatertage in der Kategorie Komödie ausgezeichnet. Im November 2011 nahm Jochen Busse den Jürgen-von-Manger-Preis der Stadt Herne für sein Lebenswerk entgegen. Nach seinem ersten und vorläufig letzten Solo-Programm Wie komm ich jetzt darauf? widmete sich Jochen Busse im Jahr 2016 ausschließlich dem Theater. 2017 machte er mit der RTL-Serie Nicht totzukriegen von sich reden. Er spielt darin einen Villenbesitzer, der seinen Mietern das Leben zur Hölle macht.
In der Komödie im Bayerischen Hof stand er auf der Bühne in den Komödien Einmal nicht aufgepasst, Das andalusische Mirakel, In jeder Beziehung, November, Der Kurschattenmann sowie zuletzt 2017/18 in Der Pantoffel-Panther.

Jochen Busse

© Foto: F. Froschmayer