Joachim H. Luger

spielte schon als Schauspielschüler 1966 kleine Rollen am Staatstheater Stuttgart. Es folgten mehrjährige Engagements am Stadttheater Lübeck, am Grillo-Theater Essen und am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. Er gastierte wiederholt am Westfälischen und Rheinischen Landestheater, am Prinz-Regent-Theater Bochum, bei den Ruhrfestspielen und den Festspielen in Bad Hersfeld. Luger war in weit über hundert unterschiedlichsten Rollen zu sehen, wie z.B. dem Pinneberg in Falladas Kleiner Mann, was nun?, dem Pralinesoldaten Bluntschli in Shaws Helden, dem Robespierre in Dantons Tod von Büchner, dem Gerichtsrat Walther in Kleists Lustspielklassiker Der zerbrochene Krug, dem Mortimer Brewster in Arsen und Spitzenhäubchen oder der tragischen Figur des Lehrers Klamm in dem Solostück Klamm´s Krieg. Er spielte in Operetten wie Frau Luna, Im Weißen Rössl und in der Fledermaus, in der Dreigroschenoper, in Musicals wie Hello Dolly, Cabaret und Anatevka. Am Theater an der Kö in Düsseldorf und am Theater am Dom in Köln konnte man ihn in Stücken wie Ping-Pong, Treue oder Der Hochzeitstag, Wenn es Herbst wird, Schöne Geschichten von Mama und Papa, Achtung Deutsch! und auch Wir sind die Neuen sehen, womit das Ensemble bereits in Frankfurt, Dresden, Stuttgart und im Sommer 2019 an der Komödie im Bayerischen Hof in München gastierte. Bundesweite Bekanntheit erreichte er mit seiner Rolle des Hans Beimer in der Fernsehserie Lindenstraße, die er über dreißig Jahre lang verkörperte.

Stand Juli 2019

Joachim H. Luger
Joachim H. Luger

© Foto: Steven Mahner