Irene Clarin

ist die Tochter des Schauspielers Hans Clarin und dessen erster Ehefrau Irene Reiter. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Neuen Münchner Schauspielschule. Ihre ersten Rollen spielte sie am Theater der Jugend in München. Von 1977 bis 2002 gehörte sie zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Die Schauspielerin verkörperte unter anderem die Marie in Trommeln in der Nacht (1979), die Kammerzofe Rosalie in Das Käthchen von Heilbronn (1979), Fortinbras, den Prinz von Norwegen, in Hamlet (1980), die Gutsbesitzerin Grekova in Tschechows Platonov(1981), Rosalind, die Tochter des Herzogs, in Wie es euch gefällt (1982), Nathans Tochter Recha in Nathan der Weise (1984), Herbert in der Uraufführung von Achternbuschs Weg (1985), die Tochter in Thomas Bernhards Am Ziel (1993), die Schauspielerin Arkadina in Die Möwe (1997) und die Königin in Shakespeares Cymbeline (1998). Dabei arbeitete sie mit renommierten Regisseuren wie Peter Zadek, Robert Wilson, Ernst Wendt, Dieter Dorn, Christian Stückl oder Luc Bondy. 2006 spielte sie am Fritz Rémond Theater in Frankfurt, 2012 tourte sie mit Inszenierungen der Theaterproduktion a.gon durch den deutschsprachigen Raum. Irene Clarin ist nicht nur auf der Bühne, sondern auch immer wieder im Fernsehen zu sehen. Bekannt wurde sie durch diverse Auftritte in Krimiserien wie Derrick, Der Alte, Siska und Die Rosenheim-Cops sowie durch die Fernsehserie Die Wiesingers für den BR. Im ersten Programm der ARD verkörperte sie in der 1990 ausgestrahlten gleichnamigen Serie in 13 Folgen Pfarrerin Lenau. Die Schauspielerin lebt in ihrer Geburtsstadt München.  

Foto: Ingrid Theis