Christoph Schobesberger

Der gebürtige Salzburger fühlte sich schon früh zur Musik hingezogen. Mit neun Jahren wurde er Mitglied der "Wiener Sängerknaben". Mit den kleinen Botschaftern Österreichs bereiste er von 1963 bis 1968 die Welt. Eine Gesangsausbildung erst am "Mozarteum" in Salzburg, dann an der Musikhochschule Wien sowie das Schauspielstudium am Wiener "Max–Reinhardt–Seminar" rundeten seine Ausbildung ab. Bereits während des Studiums erhielt er erste Auftrittsmöglichkeiten als Oratorien– und Lied–Sänger oder die Titelrolle in Busonis Oper "Arlecchino" an der Wiener Kammeroper.

Nach einem ersten Engagement am Stadttheater Bern ("West Side Story", "Mann von La Mancha" , "Godspell" sowie "Romeo und Julia") gelang ihm als Pilatus in "Jesus Christ Superstar" im Theater an der Wien der Durchbruch vor heimischem Publikum.

Ferner war er als Schubert im "Dreimäderlhaus" am Raimundtheater, als Peter–Peter in Curt Goetz' "Ingeborg" am Wiener Volkstheater oder als Eugene in O'Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht" im Ateliertheater am Naschmarkt sowie in Fernseherollen zu sehen ("Der Weg ins Freie" als Partner seines ehemaligen Lehrers Klaus Maria Brandauer). Die Hauptrollen in den großen Klassikern folgten: "Don Carlos" in Ingolstadt, "Hamlet" in Hof, "Karl Moor" und "Thomas Becket" bei den Sommerspielen in Feuchtwangen , dazwischen Mozart in „Amadeus“ bei den Festspielen in Bad Hersfeld, eine Tournee mit Judy Winter, die erste Regie ("Burning Love") - und immer wieder Fernsehen: "Der Zwiebelturm", "Ringstraßenpalais", die Titelrolle in "Judas" von Marcel Pagnol.

Zu seinem Repertoire gehören auch Lesungen und musikalisch-literarische Abende eigener Konzeption, zum Teil selbst am Klavier begleitet: Wiener Kaffeehausliteratur, Ringelnatz und Morgenstern, Trakl, Torbergs. Nach Theatergastspielen in Düsseldorf, Köln und München (Dr. Jura in "Das Konzert" von Hermann Bahr mit Christiane Hörbiger) folgte der Sprung nach Berlin an die Komödie im Theater am Kurfürstendamm und ins Fernsehen: "Hotel Paradies", "Immenhof", "Liebling Kreuzberg", "Feuer und Flamme", "Wolffs Revier".

Von März 1994 bis Juli 2003 verkörpert Christoph Schobesberger Oberarzt Dr. Stein in der SAT 1-Erfolgsserie "Für alle Fälle Stefanie".  In den Drehpausen verwirklicht er neue Lesungen und Musikprogramme: "The Life of George Gershwin"; eine "Frank Sinatra Show" mit Big Band, die 2001/2002 in einer Musicalversion erfolgreich in zehn deutschen Städten lief und 2004 als Solo-Show mit Big Band in der Berliner Philharmonie zu sehen war. 2005 entstand die CD "Schobesberger goes Sinatra"; 2003 folgten die CD mit eigenen Liedern unter dem Titel "Du bist a Wahnsinn" und ein Weihnachtsprogramm mit swingenden amerikanischen Weihnachts– und Wintersongs mit Lynne Williams als Gesangspartnerin und sechs Instrumentalisten.

Bis zum Frühjahr 2004 war Christoph Schobesberger in der Uraufführung von "Süßer die Glocken..." als Partner von Peer Schmidt in der Komödie am Kurfürstendamm und 2009 in der KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF zu sehen. Seit 2005 spielt er das Solostück "Caveman" von Rob Becker in der Arena und in vielen Städten in Deutschland und Österreich. Im Juni 2006  engagierte ihn der amerikanische Regisseur Joshua Sinclair als Staatsanwalt Dr. Hohenleitner für seinen in Oberösterreich gedrehten Film "JUMP!" u.a. mit Patrick Swayze.

2007 folgten die Tournee "Eine Nacht wie im Rausch" sowie "Caveman", ferner Konzerte mit Sinatra-Songs und dem Weihnachtsprogramm. Auch Gastrollen in "Sturm der Liebe" und im TV-Film "Mr. Nanny" mit Linda DeMol füllten seinen Terminkalender.

Im Frühjahr 2008 war er mit dem Leseprogramm "Ist es Liebe" und seiner Sinatra-Show auf dem "Traumschiff " im Chinesischen Meer unterwegs. 

www.christoph-schobesberger.de

Christoph Schobesberger

© Foto: Alexander Schumann