Rosamunde Pilcher

Rosamunde Pilcher, geboren 1924, begann im Alter von 19 Jahren zu schreiben und gehört heute mit mehreren Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Bestsellerautorinnen weltweit. Geboren und aufgewachsen ist sie in Lelant an der Nordküste Cornwalls. Diese Landschaft spielt auch in vielen ihrer Romane und Erzählungen - einschließlich ihrer berühmten Muschelsucher – eine gewichtige Hauptrolle. Bis heute lebt ein Teil ihrer Familie bei St. Ives. Während des Krieges besuchte Rosamunde Pilcher eine Sekretärinnenschule in Gloucestershire und trat später dem „Women`s Royal Naval Service“ bei, durch den sie unter anderem nach Ceylon kam, wodurch sie für ihren späteren Roman Heimkehr inspiriert wurde. 1946 heiratete sie Graham Pilcher, Direktor einer Jute-Firma in Dundee und lebt seither in Schottland, dessen Wesen und besondere Lebensart viele ihrer Werke beeinflusst haben. Nachdem sie, auch als Hausfrau und Mutter, jahrzehntelang unter dem Namen Jane Fraser am Küchentisch Erzählungen für Zeitschriften geschrieben hatte, kam der internationale Ruhm erst 1987 mit dem Roman Die Muschelsucher. Danach folgten bis ins hohe Alter Bestseller wie September, Heimkehr und Wintersonne. Seit 1973 ist ihr literarisches Gesamtwerk mit bis heute 140 Filmen und zum Teil internationaler Besetzung vom ZDF verfilmt worden. 2002 wurde Rosamunde Pilcher von der britischen Königin in Anerkennung ihrer Verdienste der Orden „Order of the British Empire“ verliehen. Rosamunde Pilcher starb am 6. Februar 2019.

Stand: Februar 2019