Neil Simon

wurde 1927 in New York geboren und begann seine Laufbahn zusammen mit seinem Bruder Danny als Sketcheschreiber für Radio und Fernsehen. Die Simon-Brüder waren in der Branche bald so bekannt, dass sie für die größten Fernsehshows Amerikas verpflichtet wurden. Als Danny dann aber einen Direktorenposten bei einer Fernsehgesellschaft annahm, zerbrach die kreative Verbindung.

Neil verlagerte daraufhin seine Interessen und verlegte sich darauf, für die Bühne zu schreiben. Er hatte Anfang der sechziger Jahre bereits sein erstes Theaterstück geschrieben, doch nun wuchs seine Popularität, und die Komödien Barfuß im Park und Ein seltsames Paar verhalfen ihm zum endgültigen  Durchbruch. Seine Werke liefen am Broadway zum Teil mehrere Jahre en Suite und erzielten Aufführungsrekorde - allein Barfuß im Park erreichte die enorme Zahl von 1.532 Aufführungen.

Neil Simon schrieb über zehn Drehbücher - basierend auf seinen Theaterstücken - die mit Schauspielern wie Robert Redford, Jane Fonda, Walter Matthau oder Jack Lemmon verfilmt wurden. Anfang der 1990er Jahre gelang ihm ein Comeback an den Broadway mit Lost in Yonkers (Eine ganz normale Familie). Mit seinen etwa vierzig Theaterstücken zählt Neil Simon zu den produktivsten und berühmtesten Dramatikern der Vereinigten Staaten. Ein gutes halbes Dutzend Auszeichnungen konnte der Autor mit seinen bisherigen Arbeiten erringen – vom Tony Award bis zum Pulitzer- Preis.