Eric Assous

wurde 1956 in Tunis geboren. 1974 zog er nach Frankreich, um an der Kunstakademie in Paris zu studieren. Bald begann er jedoch, Krimis zu schreiben, die aber nur in einem privaten Zirkel erschienen, und Hörspiele, für die er als „größtes neues Radiotalent 1987“ ausgezeichnet wurde. In der Folgezeit schrieb er Sketche und Feuilletons, richtete Krimis wie Nestor Burma fürs Fernsehen ein und verfasste Komödien – ab 1997 auch fürs Kino – für das er teilweise auch selbst inszenierte.

Fürs Theater entstanden mittlerweile zweiundzwanzig Stücke: Les acteurs sont fatigués (Die Schauspieler sind müde) wurde in der Comédie Caumartin ungefähr 500 mal gespielt, Les montagnes russes (Achterbahn) mit Alain Delon und Astrid Veillon lief mit großem Erfolg im Théâtre Marigny und Les belles-sœurs wurde im Théâtre Saint Georges über zwei Spielzeiten hinweg über 250 Mal gespielt.

Assous konnte zweimal den Prix Molière als zeitgenössischer Gegenwartsautor erringen: 2010 für Illusionen einer Ehe und 2015 für Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Außerdem wurde er 2014 mit dem Großen Preis der Académie Française für sein dramatisches Gesamtwerk ausgezeichnet.

In der Komödie im Bayerischen Hof und bei der Münchner Tournee liefen  Achterbahn und Glück – Le Bonheur mit großem Erfolg. Im Frühling 2018 wurde Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit aufgeführt.

 

 

Eric Assous

© Foto: litag Verlag