Ziemlich beste Freunde

(Intouchables)

Komödie nach dem gleichnamigen Film                                                       von Olivier Nakache und Éric Toledano

Bühnenfassung von Gunnar Dreßler

Dauer der Vorstellung inkl. Pause ca. 2 Stunden 20 Minuten
Pause nach ca. 1 Stunde 15 Minuten

Philippe................SIGMAR SOLBACH
Driss....................PETER MARTON
Magalie................KERSTIN GÄHTE
Antoine.................LUTZ REICHERT
Bewerber/Pfleger...ARMIN RIAHI
Galeristin/Prostituierte/
Eleonore...............ULLA WAGENER

Regie

Pia Hänggi


 

Bühne

Pia Hänggi/ Bodo Wallerath

Kostüme

Sabine Weber-Schallauer

 

Wer kennt ihn nicht, den Erfolgsfilm „Ziemlich beste Freunde“? Nun haben Sie Gelegenheit, diese wunderbare Komödie live in der Komödie im Bayerischen Hof zu erleben:

Philippe, reich, adelig und querschnittsgelähmt, braucht einen neuen Pfleger. Mitleid braucht er nicht. So lernt er Driss kennen. Der Vorstadtganove kommt frisch aus dem Gefängnis und braucht nur ein gescheitertes Vorstellungsgespräch für seinen Antrag auf Arbeitslosengeld. Mitleid kennt er nicht. Zu seiner Überraschung stellt Philippe ihn ein.

So prallen zwei völlig unterschiedliche Charaktere, zwei Welten aufeinander, und aus dem Angestelltenverhältnis entwickelt sich eine ganz außerge-wöhnliche Freundschaft, die alle Konventionen über den Haufen wirft. Driss übernimmt zum ersten Mal im Leben Verantwortung und Philippe lernt das Leben von einer ganz neuen Seite kennen.

Es macht unglaublich viel Spaß, den beiden dabei zuzuschauen. Lachen Sie über die liebenswerte, respektlose, ja manchmal unverschämte Art von Driss, der es aber gerade damit schafft, in Philippe wieder das zu wecken, was er schon verloren zu haben glaubte: Den Spaß am Leben.


Und den werden Sie auch haben. Garantiert.

 

 

 

DER HINTERGRUND

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des ehemaligen Geschäftsführers des Champagnerherstellers Pommery, Philippe Pozzo di Borgo, der zum Tetraplegiker wurde, als er am
27. Juni 1993 beim Paragliding abstürzte und sich dabei so schwer an der Wirbelsäule verletzte, dass er seitdem vom Hals abwärts querschnittsgelähmt ist. Damals wohnte er im Pariser Palais Hotel de Longueuil im 7. Arrondissement und suchte einen Pfleger, der ihn rund um die Uhr versorgen sollte. Dabei fiel Pozzo di Borgo bei den vielen Bewerbern der 21-jährige Algerier Abdel Yasmin Sellou auf, der zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war und den Job eigentlich gar nicht haben wollte. Philippe stellte Sellou trotzdem ein, der für die nächsten zehn Jahre sein Pfleger war. Nachdem 1996 Philippes erste Ehefrau an Krebs gestorben war, fiel der damals 45-Jährige in eine tiefe Depression, und dachte an Selbstmord. Sellou half ihm aus dieser Depression und beide unternahmen zusammen viele Reisen. Aus der Angestelltenbeziehung entstand eine tiefe Freundschaft, und eine der letzten gemeinsamen Reisen führte sie 2003 noch Marrakesch. Dort lernte Philippe seine zweite Ehefrau kennen und lebt heute mit ihr und seinen zwei Töchtern in der Nähe der marokkanischen Hafenstadt Essaouira. Auch Seelos fand in Marokko seine Frau und ist heute Vater von drei Kindern und Betreiber eines Masthähnchenbetriebs in Algerien.

 

ZIEMLICH BESTE FREUNDE

(WAS IM LEBEN WIRKLICH ZÄHLT)

Die französische Filmkomödie der Regisseure Oliver Nakache und Éric Toledano aus dem Jahre 2011 basiert auf der im Jahre 2001 erschienenen Autobiografie Le second souffle des ehemaligen Pommery-Geschäftsführers Philippe Pozzo di Borgo.

Der Spielfilm mit Francois Cluzet und Omar Sy in den Hauptrollen wurde unter anderem in Paris, Seine-Saint-Denis, Savoie und im Seebad Cabourg am Ärmelkanal gedreht. In Frankreich avancierte er nach Veröffentlichung im November 2011 mit über 19 Millionen Zuschauern zur erfolgreichsten inländischen Produktion des Jahres. Er wurde 2012 in Frankreich für neun Césars (nationaler französischer Filmpreis) nominiert, fünf davon konnte er gewinnen - darunter den für das beste Drehbuch. In den USA erhielt er den Golden Globe 2013 als bester fremdsprachiger Film!

Im deutschsprachigen Raum startete Ziemlich beste Freunde im Januar 2012 und wurde ebenfalls zum Publikumserfolg. Allein in Deutschland, wo sich die Komödie über ein Jahr in den Kinos hielt, sahen den Film über 9 Millionen Besucher. Das weltweite Einspielergebnis betrug über 426 Millionen US-Dollar.

Oliver Nakache und Éric Toledano inszenierten den Film mit der Auflage, eine Komödie daraus zu machen. Oliver Nakache: "Philippe Pozzo di Borgo hatte sich vor unserem ersten Treffen unsere Filme angesehen – wir durften seine Geschichte erzählen, aber nur als Komödie! Das war die Bedingung zur Verfilmung der Autobiografie".

 

ZIEMLICH BESTE FREUNDE:

Ein Schicksal, ein Buch, ein Film, ein Theaterstück – ein Welterfolg!

 

 

 

 

Das Ensemble























Sigmar Solbach
Peter Marton
Kerstin Gähte
Armin Riahi
Ulla Wagener
Lutz Reichert

© Fotos:
Szenenfotos:
Loredana LaRocca, Marc Pierre

Portraitfotos:
Komödie Frankfurt, Renate Neder, Magdalena Possert, Niklas Berg, Ruth Urbans, Loredana LaRocca