Vier linke Hände

(La voisine de dessus)
Komödie von Pierre Chesnot

Aus dem Französischen von Wolfgang Kirchner

Sophie - DOMINIQUE LORENZ
Bertrand - MICHAEL SCHANZE

Regie

Karl Absenger

Bühne

Thomas Pekny

Kostüme

Christl Stützinger

Hochsommer in Paris. Die Stadt ist menschenleer. Und Sophie ist alleine, heute, an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner, dann wird sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende machen. Da läutet das Telefon. Und während ihre Freundin Susanne am anderen Ende der Leitung noch versucht, Sophie zur Vernunft zu bringen, steht plötzlich Bertrand vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut.

Dem konservativen und eigenbrötlerischen Junggesellen, der unter ihr wohnt, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt. Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die mit einander nicht leben können, es aber ohne einander auch nicht lange aushalten.

Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter zwischen zwei Menschen, die mit List und Tücke, mit Verbissenheit und Humor ihre jeweiligen Ziele verfolgen und dennoch dem Happy End nicht entrinnen können.

"Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet."
Karl Kraus

Amüsante, schwungvolle und typisch französische Komödien wie Hotel Mimosa, Ein schöner Schlawiner oder Lifting haben dafür gesorgt, dass der Name Pierre Chesnot in einem Atemzug genannt wird mit Barillet / Grédy (Die Kaktusblüte) und Yasmina Reza (Kunst).


Pressestimmen zur Münchner Premiere

„Leichtfüßiger Sommerspaß. Michael Schanze, der Schlagersänger und Showmaster im Ruhestand, überrascht mit ausgebufftem und souverän entspanntem Komödiantentum. Er verlässt sich nicht einfach auf seinen ewig jungenhaften Charme, sondern verwandelt ihn als Bertrand in eine Mischung aus stieseliger Sonderlichkeit und tapsiger Teddybärhaftigkeit. Großartige Partnerin als Sophie ist Dominique Lorenz: Eine egozentrische Kratzbürste mit großem Kuschelbedarf. Regisseur Karl Absenger entfaltet die Beziehungskrise, die Sophie und Bertrand auf den ersten Blick aneinander kettet, in Thomas Peknys wandelbarem Bühnenbild sehr sorgfältig und liebevoll.“
AZ München v. 9.7.10

„Wenn es Dominique Lorenz im Laufe des Abends immer besser gelingt, all die … Jagd- und Fang-Strategien als selbstverständliche Boulevard-Bravour rüberzubringen – hinreißend die Afro-Comic-Tanznummer -, dann liebt man Michael Schanze dafür, wie er störrisch langsam, aber dann schließlich doch den Panzer seines penibel auf Ruhe und Regelmäßigkeit gepolten Bertrand löst. Fazit: Regisseur Karl Absenger konnte sich auf seine beiden Komödianten verlassen. Hat aber noch das spezielle Verdienst, dass er den Autor genau gelesen hat. Denn bei aller Unglaubwürdigkeit der Theatersituationen hat Chesnot in sein Stück Alltags-Wirklichkeit hineingeschrieben.“
Münchner Merkur v. 9.7.10

„…in den weiteren Runden dieses Matches um Aufmerksamkeit und Liebe spielen sich Dominique Lorenz und Michael Schanze in eine sympathische Beziehungs-Rage, die eine Zweisamkeit letztlich vor Routine bewahrt. Viel Applaus in der gut besetzten Münchner Komödie im Bayerischen Hof.“
tz München v. 9.7.10

„Schanze ist zum Knuddeln.“
Bild München v. 8.7.10

Weitere Pressestimmen

"…leicht, aber nicht seicht."
Westfalenpost

"Die Ursachen für Heiterkeit auf hohem Niveau liegen in der Dramaturgie und im Wortwitz des Stücks… Die darstellerisch brilliante Leistung von Dominique Lorenz und Michael Schanze macht das Stück zur Edelkomödie."
Wolfsburger Nachrichten

"'Lachen ohne Ende ist garantiert' steht im Programmheft. In Wegberg war es so, und der stets lang anhaltende Applaus war in diesem Fall noch ein wenig länger.
Rheinische Post

"…schafften Schanze und Lorenz es, mit Tempo, Slapstick-Elementen und Gefühl für Sprachrhythmus, die Geschichte plausibel und vor allem witzig zu transportieren."
Delmenhorster Kreisblatt

"…Feuerwerk witziger Dialoge, praller Situationskomik, aber auch von manch doppelbödigem Seelenstriptease. Zwei herrliche Komödienstars machten dies alles möglich."
Vorarlberger Nachrichten

“Die eindrucksvolle Bühne, die Thomas Pekny geschaffen hat, lässt sich blitzschnell in eine der beiden Wohnungen verwandeln, und sie trägt ihren gewichtigen Anteil daran, um den Schwung beizubehalten, der von Beginn an herrscht.“
Lindauer Zeitung

"Dominique Lorenz ist eine charmante, sehr temperamentvolle Sophie, Michael Schanzes Bernard verbindet pointensichere Gelassenheit mit komödiantischer Bravour. Das Publikum war begeistert."
Bergische Landeszeitung

"Die Komödie im Bayerischen Hof hatte ein Stück … geschickt, in dem sich der bekannte Entertainer mit einer reizenden Dominique Lorenz einen Kampf der Geschlechter liefert, bei dem die Fetzen nur so fliegen und beide gleichberechtigt ihr komödiantisches Können sehr zur Freude der … Gäste bestens ausspielen."
Peiner Nachrichten

Termine

täglich 20.00 Uhr,
Sonntag 18.00 Uhr

26. Juli und
2., 9. und 16. August spielfrei

© Fotos: Komödie München, Winfried Rabanus, Rüdiger Neumann

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