Ladies Night

(The Full Monty)


Komödie von Stephen Sinclair & Anthony McCarten

Deutsch von Annette und Knut Lehmann

Eine Produktion der KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF München
in Zusammenarbeit mit dem Fritz Rémond Theater Frankfurt

Dauer: ca. 2 Stunden 35 Minuten inkl. Pause

Craig........................PASCAL BREUER
Barry........................SEBASTIAN GODER
Norman....................TORSTEN MÜNCHOW
Grahame...................GISBERT-PETER TERHORST (x)
Wesley......................EDUARD BURZA
Gavin........................DOMINIK MEURER
Jay...........................MARTIN BÖHNLEIN

(x) Wegen Erkrankung von Rudolf Otahal spielt die
Rolle des Grahame Gisbert-Peter Terhorst.

Regie

FOLKE BRABAND

Bühne

TOM PRESTING

Kostüme

MONIKA SEIDL

Choreografie

ANGELA HERCULES-JOSEPH

           Breuer          Meurer         Burza           Goder               Münchow

 

Ort der Handlung ist eine herunter gekommene englische Industriestadt. Ladies Night handelt von drei Freunden – drei Freunden ohne Arbeit, ohne Plan, ohne jede Perspektive: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt tagelang im Pub herum, weil seine Frau von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts weiß.


Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsfantasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-Fieber ausbricht. Da wird ganz plötzlich eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht schön – auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer - stellt sich die alles entscheidende Frage:  GANZ  ODER  GAR  NICHT  ? !

Diese turbulente Komödie überzeugt durch ihre Doppelbödigkeit: Sie erzählt auf unglaublich amüsante Weise vom ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Geldnot und Tristesse. Und von ihrem Mut, etwas gänzlich Neues zu wagen.

Das Stück der neuseeländischen Autoren hatte bereits 1987 in Auckland Premiere und wurde in seinem Heimatland zum erfolgreichsten Theaterstück aller Zeiten. Sein weltweiter Siegeszug aber begann erst mit dem Überraschungserfolg der britischen Filmkomödie Ganz oder gar nicht (The Full Monty) aus dem Jahr 1997, deren Handlung große Ähnlichkeit mit dem Theaterstück aufweist, obwohl die Autoren nicht am Drehbuch beteiligt waren. Der Film ging trotz seiner vier Oscar-Nominierungen 1997 leer aus, da er sich im selben Jahr gegen Titanic behaupten musste - dafür errang das Bühnenstück in Frankreich den Prix Molière als beste Bühnenkomödie des Jahres 2001.

 

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Pressestimmen:


Diese Männer muss man sehen

"Hat eigentlich schon mal ein Filmproduzent vorbeigeschaut? Klar ist der Boulevard-Erfolg 'Ladies Night' (…) schon 1997 verfilmt worden, aber so wie Pascal Breuer, Eduard Burza, Sebastian Goder, Dominik Meurer, Torsten Münchow und Rudolf Otahal diese von Folke Braband brillant inszenierte Männerstrip-Komödie jetzt in der fein polierten Wiederaufnahme hinfetzen, ist Hollywood-reif. Das Publikum in der Münchner Komödie im Bayerischen Hof: euphorisch. (…) Sechs verschiedene Typen, alle urkomisch, wortflitzig und erst mal ungelenk. Wie sie sich zu Marvin Gaye und Tom Jones in funkige (Strip-) Tanzform hineinschwitzen, das muss man live sehen."

Münchner Merkur, 17.4.12

 

Nackte Haut inklusive

"Schon die ersten Proben in Craigs Wohnzimmer trieben den Damen im Publikum die Lachtränen in die Augen. (…) Doch das alles reicht noch nicht. Die drei Freunde brauchen Mitstreiter, suchen diese über eine Annonce und veranstalten ein Casting. Und bei dem kam das Publikum dann voll auf seine Kosten. (…) Spätestens hier waren alle Dialoge Nebensache für die Zuschauer, die nur noch einem Moment entgegenfieberten: Dem großen Auftritt der strippenden Boys. Der krönte denn auch am Ende das wilde Spektakel, diese ganz besondere Milieustudie voll humorvoller Erotik. Das Konzept der Männer mit Herz und ganz und gar nicht perfekten Körpern geht … auf."

WAZ, 27.3.12

 

„Ladies Night“: Das Publikum kreischte

"Heiterkeit, Gelächter, Gekreische und ein ausverkauftes Haus, denn „Ladies Night“ stand auf dem Programm. Dass die Notwendigkeit, aus der finanziellen Klemme zu kommen, die Männer antreibt, und dass es am Ende zu einem hüllenlosen Auftritt kommt, ist der Motor der Handlung. Der Weg zur Aufführungsreife aber ist der Inhalt der Komödie, deren witzig-frivole Dialoge und Situationen Regisseur Folke Braband pfiffig, temporeich, nicht zu klamottig und nicht ohne Hintergründigkeit inszenierte. (…) Es gab nichtendenwollenden Applaus für zweieinhalb Stunden gelungenen Spaß und überzeugende Rollenportraits."

Holsteinischer Kurier, 2.4.12

 

 

„Es wurde mehr als sonst gelacht, vor Vergnügen gequietscht und angefeuert.“                                                                                

Bad Homburger Woche

 

„Lange bevor nach drei wie im Flug vergangenen Stunden die letzten Hüllen in die Dunkelheit fallen, nimmt der Applaus kein Ende. Ein echtes Kultstück eben.“

Neue Westfälische

 

„Als die letzten Hüllen fielen, brodelte die Stimmung im Theater im Park. Eben eine echte 'Ladies Night'.“    

Westfalen-Blatt

 

„Zum einen gehört die Komödie zu den eher seltenen Exemplaren, die auf höchst intelligente, psychologisch stimmige Weise vor ernstem Hintergrund das Publikum aus dem Gelächter nicht herauskommen lässt; zum anderen war die Männertruppe unter der alle Höhen und Tiefen präzise herausarbeitenden Regie von Folke Braband einfach hinreißend. Mit furiosem Zusammenspiel und genau sitzenden Pointen rissen sie das Publikum mit, ohne je vom schmalen Grat herausfordern-den Witzes in plumpen Klamauk abzurutschen. Vergesst die 'Chippendales' – an die 'Wilden Stiere' reicht keiner heran.“ 

Südwest-Presse

Szenenfotos:

Szenenfotos © Komödie im Bayerischen Hof / Loredana La Rocca

Das Ensemble

Pascal Breuer
Torsten Münchow
Sebastian Goder
Gisbert-Peter Terhorst
Dominik Meurer
Eduard Burza
Martin Böhnlein

Portraitfotos © Loredana La Rocca (3), Marlene Weber, Privat, Nicole Langholz, Niklas Berg, Simone Pappler