Glück - Le Bonheur

Komödie von Eric Assous
Deutsch von Kim Langner
Deutschsprachige Erstaufführung

Dauer der Vorstellung inkl. Pause ca. 2 Stunden
Pause nach ca. 60 Minuten


Louise.......................BARBARA WUSSOW
Alexandre..................PETER BONGARTZ

Regie

MICHAEL WEDEKIND

Ausstattung

THOMAS PEKNY

                                Peter Bongartz         Barbara Wussow

 

Der Reiz von zufälligen Bekanntschaften liegt darin, dass sich oft Menschen gegenseitig anziehen, die gar nicht zueinander passen: Louise und Alexandre treffen sich zufällig in einem Lokal und verbringen die Nacht miteinander. Louise ist Single, Alexandre steckt mitten in der Scheidung, sie hat keine Kinder, er hat drei Mädchen. Eine der wenigen Gemein-samkeiten zwischen ihnen: Sie haben beide die Fünfzig bereits überschritten.

So treffen zwei unterschiedliche Vorstellungen von Glück aufeinander und führen zu einer heftigen Diskussion über die Voraussetzungen fürs Glücklichsein: Ist die Angst vor dem Alleinsein ein guter Ratgeber? Fördert die Reife des Alters die Toleranz oder doch eher die Kompromisslosigkeit? Wie weit kann man sich denn überhaupt noch ändern? Wirken frühere Beziehungen heute als Bereicherung oder als Handicap? Und überhaupt: Glaubt denn tatsächlich noch jemand an die „wahre Liebe“?

Die Liebe und das Leben zu zweit: Eine Gleichung, die mit zunehmendem Alter immer seltener aufgeht…


Der Autor Eric Assous – das haben die Erfolge seiner bisher erschienenen Bühnenstücke gezeigt - beherrscht das Einmaleins der amüsanten Reflexion zwischenmenschlicher Beziehungen aus dem Effeff. Auch in Glück konfrontiert er uns wieder mit Situationen von nahezu haarsträubender Banalität, doch er hat die Gabe, diese auf einem massiven Silbertablett zu servieren. Wie bereits in Achterbahn stürzt Assous seine Figuren in einen Strudel der Gefühle, der bald auch die Zuschauer mitreißt und sie entführt in ein amüsantes Verwirrspiel um Recht und Unrecht, um Sympathiewerte und Überzeugungsarbeit.

 

 

Pressestimmen:

Assous‘ Komödie hatte genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit und maßvollem Tiefgang und es war ein Vergnügen, den Dialogen des ungleichen Paars Louise und Alexandre zu folgen.

Lübbecker Kreiszeitung, 30.3.15

 

Die Stärke des Stücks – von Barbara Wussow und Peter Bongartz gekonnt herausgespielt – liegt darin, dass es das Glück nicht auf den höchsten Gipfeln erstürmen will, sondern sich mit den Hügeln begnügt, die wir alle zur Genüge kennen.

Grafschafter Nachrichten, Schüttorf, 11.3.15

 

Die Produktion der Komödie im Bayerischen Hof München kommt einem intensiven Kammerspiel gleich, das voll und ganz auf die Präsenz seiner beiden Hauptdarsteller setzt. Und in der Tat gelingt es den beiden Protagonisten mit beeindruckender schauspielerischer Darstellungskraft, das Thema späte Liebe facettenreich zur Sprache zu bringen. (…) Das Publikum zeigt mit heftigem Applaus seine Anerkennung für so viel schauspielerische Leistung.

Der Patriot, Lippstadt, 12.3.15

 

Wie ein Navigator setzte die Regie musikalische Zeichen in die federleichte, zwischendurch lebensphilosophisch befeuerte Komödie „Glück“ des gebürtigen Tunesiers Assous.

Rheinische Post, Wesel, 10.3.15

 

Kein lauter, wohl aber ein subtiler Triumph zweier zu Recht gefeierter Schauspielgrößen.

Delmenhorster Kreisblatt, 27.3.15

 

Assous greift eine einvernehmlich vorgenommene sexuelle Eskapade mit der für Franzosen offenbar eigenen Leichtigkeit auf. Er hebt sie auf eine buchstäblich anschauliche Ebene und denkt das Problem in keineswegs banalen Dialogen und mit unerwarteten, auch Heiterkeit hervorrufenden Wendungen zu Ende.

Ruhr Nachrichten, Lünen, 10.3.15

 

Genau gezeichnete Charaktere, raffinierter Handlungsaufbau, brillanter Stil, spitzer Wortwitz, nachdenkliche Zwischentöne, unerwartete Wendungen und ein fulminanter Schluss – und das alles dargeboten von einem hervorragend aufgelegten Schauspielerduo. „Glück – Le Bonheur“ war am Mittwoch Theaterglück für das Publikum im Kleinen Haus.

Delmenhorster Kurier, 27.3.15

 

 

Szenenfotos

Das Ensemble

Barbara Wussow
Peter Bongartz
Peter Bongartz und Barbara Wussow mit Intendantin Margit Bönisch
Vorne: Barbara Wussow und Peter Bongartz mit Prinzipalin Margit Bönisch. Hinten die Regieassistentinnen Anna Huber, Ulrike Schuler, Gewandmeisterin Christl Stützinger und Regisseur Michael Wedekind

© Fotos

Szenenfotos: Loredana La Rocca

Portraits: Sepp Gallauer, Schneiderpress

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