Wiederholung aufgrund der großen Nachfrage !!!

Der Geizige

Komödie von Molière

Aus dem Französischen nach einer Übersetzung von Wolf Graf Baudissin

Für die Komödie im Bayerischen Hof eingerichtet von Nikolaus Paryla

 

Spieldauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive 20 Minuten Pause

 

 

Harpagon, Vater von Cléante und Élise...............NIKOLAUS PARYLA
Cléante, sein Sohn, Geliebter der Mariane...........JAN KITTMANN
Élise, seine Tochter, Geliebte des Valère.............LAURA ANTONELLA RAUCH
Valère, Sohn von Anselme, Geliebter der Élise.....DAVID PARYLA
Mariane, Cléantes Geliebte..................................OLIVIA MAREI
Anselme, Vater von Valère und Mariane..............WOLFGANG GRINDEMANN
Frosine, eine Heiratsvermittlerin..........................UNDINE BRIXNER
Maître Simon, ein Geldverleiher............................ERWIN NOWAK
Maître Jacques, Harpagons Koch und Kutscher....RALF KOMORR
La Flèche, Diener von Cléante..............................WOLFGANG GRINDEMANN
Der Kommissar......................................................ERWIN NOWAK
Jeannot, ein Diener...............................................ADRIAN STUHLFELNER

Regie

Nikolaus Paryla

Ausstattung

Thomas Pekny

                                    Nikolaus Paryla

Alle wollen nur an sein Geld, davon ist Harpagon überzeugt. Und er selbst will vor allem eines: noch mehr Geld. Tochter Elise will er mit dem reichen alten Anselme verkuppeln, obwohl sie in seinen Angestellten Valère verliebt ist, sein Sohn Cléante soll eine vermögende Witwe heiraten, obwohl er viel lieber die junge hübsche Mariane zur Frau nähme. Auf die allerdings hat Harpagon selbst ein Auge geworfen und drängt zur Hochzeit. Doch da verschwindet Harpagons Schmuckkassette, und alles andere gerät zur Nebensache…

Noch einmal ziehen wir den Vorhang auf für diesen grandiosen Komödien-Klassiker des großen Franzosen, dem der unvergleichliche Nikolaus Paryla - von der Presse gelobt, vom Publikum bejubelt - seine ganz eigene Note verliehen hat.

Pressestimmen

Molière trifft auch nach 350 Jahren noch den Nerv der Zeit.

Funktioniert eine Komödie, die vor 350 Jahren uraufgeführt worden ist, heute noch? Ja, tut sie! Und das liegt einerseits am Stück selbst, andererseits an der aktuellen Inszenierung und vor allem an den beteiligten Schauspielern.

Schon nach wenigen Augenblicken des Geschehens auf der Bühne wurde klar: Das Stück selbst trifft nach wie vor den Humornerv seiner Zeit.

Eine rasante Inszenierung mit schönem Bühnenbild, großartigen Schauspielern, bei denen natürlich Nikolaus Paryla als überragender Komödiant begeistert. Bei dem sitzt jede Geste, hat jede Handbewegung einen Sinn und trifft jede Miene ins Innerste. Das ist ganz großes Theater.

Eine der Überraschungen des Abends war Parylas Sohn David. Er spielte den jungen Valère und zeigte enormes schauspielerisches Potential. Der junge Mann hat durchaus das Zeug dazu, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.

Klaus Greif im Münchner Merkur vom 16.12.14

Absurde Pirouetten eines Raffgierigen

Mit komödiantischer Rasanz, hie und da im Nachhall der Commedia dell'arte, hat Nikolaus Paryla praktisch einen Anti-Castorf-"Geizigen" inszeniert. Und von Paryla in der Titelrolle und seinen charismatischen Darstellern ließ sich das Publikum in der Münchner Komödie im Bayerischen Hof gerne ins 17. Jahrhundert zurück entführen. (...) Hinter der aufgeregt wirbelnd wütenden Fassade erkennt man letztlich einen verlorenen Menschen, der einfach nur komisch ist. Und da ist Paryla wieder ganz bei Molière. (...) Die Damen, besonders Undine Brixner als Kupplerin Frosine, spielen charmant. Eine Entdeckung ist David Paryla, zum ersten Mal mit seinem Vater auf der Bühne, als Valère. Er hat schon Klassiker gespielt - und er kann sie.

Malve Gradinger im Münchner Merkur vom 27.2.15

 

Erfrischend und spielerisch

Der pathologisch geizige Familienvater hat, nachdem eine Schmuckkassette verschwunden ist, das Bewusstsein verloren. Sein cleverer Diener Valère weckt ihn auf, indem er ihn an einer Münze wie an Riechsalz schnuppern lässt. Von solchen hübschen Einfällen ist Molières Stück in der Komödie im Bayerischen Hof voll. Missraten Interpretationen des französischen Klassikers aus dem 17. Jahrhundert nicht selten altbacken und mit eitler Konzentration auf die zentrale Figur, die Molière sich immer selbst auf den Leib geschrieben hatte, ist Paryla eine überraschend temporeiche und erfrischend spielerische Komödie gelungen.  (...) Starke Präsenz zeigen auch die Nebenfiguren wie Undine Brixner als Heiratsvermittlerin Frosine und Ralf Komorr als Koch Maître Jacques. (...) Doch den jüngsten Spross des Paryla-Clans muss man sich merken. Denn wie souverän er im Spiel nicht nur mit seinem Vater präzise gebaute Abkürzungen von der Commedia dell'arte zur Comedy findet, macht Spaß.

Mathias Hejny in der Abendzeitung vom 27.2.2015

 

 

Spielzeit:
 02.08.2016 – 03.09.2016

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Nikolaus Paryla

Undine Brixner

Wolfgang Grindemann

Ines Hollinger

Laura Antonella

David Paryla






Nikolaus Paryla
Undine Brixner
Ralf Komorr
Olivia Marei
Wolfgang Grindemann
Jan Kittmann
David Paryla
Laura A. Rauch
Erwin Nowak
Adrian Stuhlfelner

© Fotos:
großes Foto und Szenenfotos:
Rüdiger Neumann

Portraitfotos:
Jürgen Weyrich, Florindo Rilli, ZBF, F. Müller-Friedrich, Leo Bauer, Thomas Leidig, privat

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