Der eingebildete Kranke
(Le malade imaginaire)
Komödie von Molière
Deutsch von Alfred Erich Sistig & Maria Mommartz
Argan, der eingebildete Kranke NIKOLAUS PARYLA
Béline, Argans zweite Frau ANGELIKA AUER
Toinette, Hausmädchen UNDINE BRIXNER
Angélique, seine Tochter LAURA ANTONELLA RAUCH
Béralde, Argans Bruder RALF KOMORR
Cléant, Angéliques Geliebter JOHANNES HAUER
Dr. Diafoirus, Arzt WOLFGANG GRINDEMANN
Thomas Diafoirus, sein Sohn RENÉ OLTMANNS
Dr. Purgon, Argans Arzt WOLFGANG GRINDEMANN
Fleurant, Apotheker ERWIN NOWAK
Bonnefois, Notar ERWIN NOWAK
Diener/Brighella MARTIN BÖHNLEIN
Köchin/Clochard USCHI REIFENBERGER
| Regie | Nikolaus Paryla |
| Ausstattung | Thomas Pekny Lichtdesign Günther E. Weiß Sounddesign Rüdiger Neumann Maskendesign Annegret Eyrich |
Argan ist ein Leidender, der sich – wie so viele Menschen – seine Gebrechen nur einbildet. Fortwährend kuriert und doktert er an sich herum und setzt damit Ärzte und Apotheker in Lohn und Brot. In permanenter Angst um sein kostbares Leben will er seine Tochter Angélique, die ihren Cléant über alles liebt, mit dem künftigen Arzt Thomas Diafoirus, einem albernen Schwätzer und Nichtskönner, verheiraten. Angélique aber weigert sich und wird dabei von dem munteren Kammermädchen Toinette unterstützt.
Freuen Sie sich auf den Erzkomödianten Nikolaus Paryla und sein homogenes und spielfreudiges Ensemble.
Zitate und Erkenntnisse
"Die eingebildeten Kranken sind kein Problem, nur die gebildeten."
Klaus Klages
Molière, und das ist die tragische Ironie, war todkrank, als er den Argan selbst auf der Bühne spielte. Am 17.2.1673, nach der vierten Vorstellung dieses seines letzten Stücks, die er nicht absagen wollte, weil sich König Ludwig XIV angesagt hatte, brach er zusammen und starb noch am selben Abend im Kostüm des eingebildeten Kranken.
"Krankheit ist ein Luxus, den sich bald nur noch Ärzte leisten können."
Wolfgang Weidner
Molières "Der eingebildete Kranke" ist ein Musterbeispiel dafür, dass es schon vor mehreren Jahrhunderten ein blühendes Geschäft mit Heilmitteln gegeben hat.
"Die meisten Menschen sterben an ihren Ärzten, nicht an ihren Krankheiten."
französisches Sprichwort
Jeder fünfte bis zehnte Patient ist laut Studie der Weltgesundheitsorganisation ein Hypochonder. Die Patienten lassen sich durch keinen Arzt und keine Untersuchung von dem Glauben abbringen, schwer krank zu sein. Sie simulieren nicht, sondern empfinden den Schmerz, ihre Erkrankungen tatsächlich.
Spielzeit:
18.01. – 10.03.2012
18.01. – 10.03.2012
Mo. bis Sa. 20.00 Uhr
So. 18.00 Uhr
© Szenenfotos: Loredana La Rocca, Rüdiger Neumann
© Fotos: Jürgen Weyrich, Loredana LaRocca, Ortrud Stegner, Komödie im Bayerischen Hof
Klicken Sie auf die Bilder, um diese zu vergößern. Fotos in höherer Auflösung und weitere Texte im Pressebereich




















