Aufguss

Eine spritzige Wellness-Komödie von René Heinersdorff

 

Dieter Möller

Emilie Niemöller

Mary

Lothar Höffgen

Alain Steinhammer

HUGO EGON BALDER

JEANETTE BIEDERMANN

MADELEINE NIESCHE

RENÉ HEINERSDORFF

MAX CLAUS

Regie

René Heinersdorff

Bühne

Tom Grasshof

    Balder                              Heinersdorff                                Niesche

 

Ich glaube, kein Paar kann sich auf nette Weise trennen. Aber wenigstens die Utopie davon wollte ich versuchen zu zeigen“ René Heinersdorff

 

 

Ein gemütliches Wochenende im Wellness-Bereich des Hotels Klostermühle sieht wahrlich anders aus: Dieter, erfolgreicher Waschmittelhersteller und Self-Made-Man, möchte seiner Lebensabschnittsgefährtin ein ganz besonderes Geschenk machen, das verlangt allerdings einige Überredungskünste. Lothar, linkischer Chef einer florierenden Kinderklinik, möchte ein ganz besonderes Geschenk bekommen, das erfordert jedoch diplomatisches Geschick und Diskretion. Zur Tarnung begleitet ihn seine Assistentin und rechte Hand, Emilie.

Zwischen Sauna, Dampfbad und Kühltauchbecken kreuzen sich die Wege der beiden Paare und mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis niemand mehr genau weiß, wer was eigentlich will.

Als dann auch noch ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, steigt die Temperatur deutlich über den Siedepunkt: Wer ist er? "The Brain", wie er im Fitness-Studio genannt wird oder doch "The Body", wie man den Matheprofessor an der Uni nennt? Oder ist er doch nur ein weiterer harmloser Saunagänger?

Der 12. Streich des Autors René Heinersdorff wirft ein weiteres Mal einen modernen Blick auf das Beziehungswirrwarr der heutigen Zeit, bissige Seitenhiebe inklusive. Eine Komödie in bester Tradition des Boulevards.

Das schreibt die Presse:

"Die heißeste Komödie des Sommers" (tz München)

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"Die handwerkliche Perfektion, mit der Heinersdorff aus nur einem einzigen Missverständnis heraus eine turbulente Verwechslungskomödie geklöppelt hat, ist beeindruckend. Die Verantwortung für frivole Gedanken überlässt er dabei den Zuschauern. Wer Unanständiges denkt, ist selber schuld."

"Hugo Egon Balder bereitet als Senior-Stenz und bindungsscheuer Drecksack Dieter viel Vergnügen und sein jüngerer Bruder im Geiste ist mit viel Selbstironie Max Claus als Alain." (Abendzeitung München)

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"[Rene Heinersdorff] lässt als Regisseur die Dialoge auf den sich fortspinnenden Missverständnissen so flott und Faren-sicher balancieren, dass immer wieder Lachsalven durch die Münchner Komödie im Bayerischen Hof donnern."

"Genau richtig, um den Alltag zwei Stunden zu vergessen"

"Jeannette Biedermann ist die energiegeladene burschikose Emilie und Madeleine Niesche umgibt die Mary mit mondänem Selbstbewusstsein." 

"Mit "Aufguss" ist der Boulevard zeitgenössisch geworden" (Münchner Merkur)

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"Die große Lust, die die Schauspieler in ihren Rollen an den Tag legen, lässt kein Auge trocken." (FNP)

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"Ein frech-frivoles Feuerwerk der Zweideutigkeiten, das mehr als zwei Stunden bestens unterhält." (Offenbach Post)

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"Eine irre witzige Komödie. Die Protagonisten in Bademänteln liefern sich heiße Dialoge im Parcours wahnwitziger Missverständnisse. Lachsalven. Wertung: Sehr gut" (BILD)

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"Lachsalven im Publikum." (Strandgut)

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"In der Rolle des milchgesichtigen täppischen Chefarztes zeigt Heinersdorff, was er einst bei seinem Mentor Harald Leipnitz gelernt hat: die diskrete Kunst des hohen Boulevards, aber auch die pointensicheren Dialoge eines germanistischen Sprachjongleurs." (FAZ)

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"...es ist ein nettes, luftiges Sommertheater zu erleben. (...) Das Amüsement speist sich aus den spritzigen Dialogen. Also schauen wir, wer rausgeht, wer reingeht und wer wen falsch versteht - und erfreuen uns am hitzebeständigen Spiel." (Ludwigsburger Kreiszeitung)

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"...eine typische Verwechslungskomödie, zu vergleichen mit einem spritzigen Sommercocktail." (Stuttgarter Zeitung)

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"Im coolen Fitness-Oasen-Bühnenbild von Tom Grasshof steuert die bissige Satire auf Lebensgier elegant ins Ziel: Bürgerliches Lachtheater auf hohem Niveau mit nacktem Wahnsinn ohne peinlich schmerzhafte Bloßstellungen. Der reichlich gespendete Applaus nach zwei Stunden bester Unterhaltung war fulminant." (Bonner Generalanzeiger)

Aufführungsrechte: AHN & SIMROCK BÜHNEN- UND MUSIKVERLAG Hamburg

Szenenfotos:

Das Ensemble:

Hugo Egon Balder
Jeanette Biedermann
Madeleine Niesche
René Heinersdorff
Max Claus

© Fotos: Ben Wolf, Achim Hehn, Theater an der Kö, Hagen Schnaus, M. Knickriem