Jacques Breuer
kam als Kind einer alten Künstlerdynastie zur Welt. Mit 16 Jahren war er der jüngste Student der Otto-Falckenberg-Schule, die er mit einem Engagement an das Bayerische Staatsschauspiel verließ. Dort spielte er von Brecht bis Shakespeare, von Nestroy bis Schnitzler alles, was der Spielplan bot.
Seit seinem zwanzigsten Lebensjahr war er mit Hildegard Knef, Mario Adorf, Horst Buchholz und anderen großen Kollegen in verschiedenen Kinofilmen zu sehen und wurde auch für zahlreiche internationale Produktionen besetzt.
Gleichzeitig wurde er fürs Fernsehen entdeckt, wo er u.a. ca. 30 Jahre lang bei Derrick, Der Alte und Siska die zwielichtigen Figuren gab. Hinzu kamen viele Gastauftritte im Tatort und in zahlreichen anderen deutschen Fernsehserien. Durchgehende Rollen spielte Jacques Breuer in Singles (ZDF), Stahlkammer Zürich (ARD), Dr. Stefan Frank (RTL), Die Schlossherren und Café Meineid (beides BR).
Gerne übernimmt er auch Rollen in romantischen Spielfilmen.
Zuletzt sah man ihn bei Sturm der Liebe und Hubert und Staller - wieder als Bösewicht.
Jacques Breuer spielte die großen klassischen Hauptrollen (wie Don Carlos und Hamlet), in Musicals (wie Freudiana am Theater an der Wien), bis hin zum Boulevard (z. B. Ausser Kontrolle u.a. Theater am Kurfürstendamm, Berlin).
Zudem ist er als Sprecher in vielen Kinofilmen und unzähligen weiteren Produktionen zu hören (z. B. Herr der Ringe, Die drei Musketiere oder Der Gott des Gemetzels).
Jacques lebt mit seiner Frau und Schauspielkollegin Viola in München, wo er schon in der Uraufführung von Butterbrot zu sehen war. In der Komödie im Bayerischen Hof sah man ihn 2010 in Im Himmel ist kein Zimmer frei. Er freut sich sehr, hier 2012 wieder zusammen mit seinem Bruder und unter der Regie seines Schwiegervaters zu spielen.

© Foto: Loredana La Rocca

