Billie Zöckler
ist in Celle geboren und begann nach ihrer Ausbildung durch Alexeij Sagerer am Münchner Prozessionstheater ihre Karriere zunächst hier und beim Theaterkollektiv Rote Rübe, am Stadttheater Basel und anderen Bühnen. 1982 setzte Regisseur Helmer von Lützelburg die 1,54 m große Schauspielerin in seinen Komödien Die Nacht des Schicksals, die ein Filmband in Silber errang und in der Episode Star des Films Neonstadt erstmals vor der Kamera ein.
Zum Kultstar wurde Billie Zöckler 1984 als Mimi Schrillmann in der rabenschwarzen Filmsatire Im Himmel ist die Hölle los und zwei Jahre später in der Helmut-Dietl-Serie Kir Royal als Sekretärin Edda Pfaff und rechte Hand von „Baby Schimmerlos“ Franz Xaver Kroetz. Sie erhielt dafür den Förderpreis der Stadt München für Darstellende Künste.
Doris Dörrie besetzte Billie Zöckler 1989 als tollpatschige Bankräuberin Carmen in der Komödie Geld. Seitdem spielt Billie Zöckler auch in französischen und italienischen Produktionen.
Fürs Kino drehte sie Beim nächsten Mann wird alles anders, Go Trabbi Go, 666 – Trau keinem, mit dem du schläfst, Bibi Blocksberg und zuletzt Wicki und die starken Männer, im Fernsehen konnte man Billie Zöckler sehen in Filmen und Serien wie Der Bulle von Tölz, Rosenheim Cops, Die Zeit, die man Leben nennt, Immer Ärger mit den Männern, In aller Freundschaft sowie in den Jahren 2006 bis 2009 in einer durchgehenden Rolle in Forsthaus Falkenau.

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